Impfkalender für Säuglinge, Kinder und Jugendliche

Wir halten uns bei den Impfungen an die Empfehlungen der STIKO (Ständige Impfkommission). Aus praktischen Gründen kann der zweite Impftermin auch mit der Vorsorge U4, der Vierte mit der U6 zusammengelegt werden.



G = Grundimmunisierung für Jugendliche, die bisher nicht geimpft wurden
A = Auffrischungsimpfung
S = Senioren



Weitere Informationen zu Impfungen

Um die Zahl der Injektionen möglichst gering zu halten, sollten vorzugsweise Kombinations-Impfstoffe verwendet werden. Zum Beispiel Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Kinderlähmung, Hämophilus influenza B, Hepatitis-B als Fünf- oder Sechsfach-Impfstoff, Masern, Mumps, Röteln und Windpocken als Drei- oder Vierfachimpfstoff.

Seit 2007 gilt eine Impfempfehlung für Pneumokokken und Meningokokken Typ C für Kinder unter 24 Lebensmonaten. Die Impfung gegen Meningokokken C (Erreger eitriger Hirnhautentzündungen) ist auch nach dem 24. Monat – in jedem Alter – sinnvoll. Hierzu wird nur eine Impfung benötigt. Eine Impfung gegen Meningokokken Typ B (2-3 Impfungen) ist seit 2014 verfügbar und ab dem frühen Säuglingsalter sinnvoll. Zur Zeit erstatten nicht alle Krankenkassen diese Impfleistung.

Seit 2019 wird die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) für alle Mädchen und Jungs im Alter von 9 bis 17 Jahren empfohlen. Es sind zwei Impfungen im Abstand von 6 Monaten notwendig (bei über 15-Jährigen 3 Impfungen).Die HPV-Impfung richtet sich gegen Gebärmutterhalskrebs, andere Tumoren und genitale Warzen.

Auch für ältere Kinder und Jugendliche (sowie junge Eltern!) gibt es eine Impfempfehlung für Pertussis (Keuchhusten), zusammen mit Polio, Tetanus und Diphterie, wofür wiederum Kombinationsimpfstoffe zur Verfügung stehen.

Impfungen gegen Grippe (Influenza) sind für Kinder mit chronischen Erkrankungen wie z.B. Asthma, Herzfehler, Diabetes, Rheuma oder körperlicher Behinderung (z.B. Tetraspastik) empfohlen. Hierzu sind bei Kindern im ersten Jahr 2 Impfungen im Abstand von 4 Wochen notwendig, in den darauffolgenden Jahren nur noch eine Impfung jeweils im Herbst/Winter. Sie wird von allen Krankenversicherungen bezahlt.

Wer in Risikogebiete für FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) reist (z.B. Süddeutschland, Österreich), oder sich dort regelmässig aufhält, sollte sich zum Schutz vor dieser durch Zecken übertragenen Erkrankung ebenfalls impfen lassen. Die Kosten dieser Impfungen werden ebenfalls von der Krankenversicherung übernommen.

Bei Reisen, z.B. in den Orient, nach Südostasien, Afrika und Südamerika oder bei bestimmten Grunderkrankungen (z.B. der Leber) wird eine Hepatitis A-Impfung empfohlen. Sie wird von vielen Krankenversicherungen bezahlt.

Andere Reiseimpfungen, wie z.B. Tollwut, Typhus, Meningokokken A, W135, Y werden ebenfalls bereits von vielen Krankenversicherungen bezahlt (fragen Sie bei Ihrer Krankenversicherung nach).


Hierzu beraten wir Sie gerne.

Nutzen Sie für die Impftermine auch unseren >>Erinnerungsservice.